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Möglicher Transitplatz für Fahrende in Wileroltigen

14. Juli 2017 – Medienmitteilung

Bei der Suche nach einem definitiven Transitplatz für ausländische Fahrende zeichnet sich eine neue Lösung ab. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat sich bereit erklärt, dem Kanton Bern ein Areal an der A1 in der Gemeinde Wileroltigen abzutreten. Dieser Platz grenzt an den Autobahnrastplatz an. Regierungsrat Christoph Neuhaus traf heute Freitag (14.7.2017) die Präsidenten der Gemeinden Wileroltigen, Gurbrü und Ferenbalm, um über den möglichen Standort zu sprechen.

Auch in diesem Jahr sind in der Schweiz wieder ausländische Fahrende unterwegs. Sie machen vor allem auf Arealen in der Westschweiz und im Berner Seeland Halt. In dieser Reisesaison waren die Erfahrungen mit dem Verhalten der Fahrenden mehrheitlich positiv. Der Handlungsbedarf zur Schaffung von langfristig gesicherten Transitplätzen ist aber nach wie vor dringend.

Vor zwei Wochen hat sich das ASTRA auf Anfrage des Kantons Bern bereit erklärt, Teile der Parzelle in Wileroltigen für die Realisierung eines Transitplatzes für ausländische Fahrende zur Verfügung zu stellen. Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) hatte diese Parzelle, die an der Autobahn neben dem Rastplatz liegt, bereits in der Standortevaluation 2015 untersucht. Der Standort eignet sich als Transitplatz.

Regierungsrat Christoph Neuhaus, Justiz-, Gemeinde und Kirchendirektor, hat sich heute Freitag mit den Präsidenten der Gemeinden Wileroltigen, Gurbrü und Ferenbalm getroffen. Er hat sie über das Angebot des Astra und die neue Ausgangslage informiert. In den nächsten Monaten wird die JGK die Grundlagen zum Standort in Wileroltigen vertiefen. Analog zum Projekt Meinisberg erstellt sie ein Vorprojekt und eine Kostenschätzung. Der Grosse Rat des Kantons Bern wird dann über den Objektkredit entscheiden. Zur Information der Bevölkerung findet am 14. August 2017 um 20 Uhr eine öffentliche Orientierung statt (Ort wird später bekannt gegeben).  Regierungsrat Christoph Neuhaus wird über den Stand der Dinge und das Vorgehen informieren.

Der Grosse Rat des Kantons Bern hatte in der Septembersession 2016 den Objektkredit zum Transitplatz Meinisberg an den Regierungsrat zurückgewiesen. Im Rückweisungsantrag wurde unter anderem festgehalten, dass der Regierungsrat auf einer anderen Parzelle als geplant beziehungsweise zu für den Kanton Bern deutlich tieferen Kosten einen Transitplatz für ausländische Fahrende bereitstellen soll.

Bereits im Jahr 2015 führte die JGK eine umfassende Standortevaluation von zahlreichen Parzellen im Eigentum des Kantons und des Bundes durch. Kriterien für einen Transitplatz sind die Nähe zu den Autobahnen A1 oder A5, eine unbebaute Fläche von mehr als 3000 m2 und eine Hangneigung von weniger als 5 Prozent. Zudem soll eine solche Fläche nicht in einer Gefahren- oder Schutzzone liegen und verkehrstechnisch gut erschlossen sein. Seit dem Rückweisungsantrag des Grossen Rates wurden diverse weitere Parzellen untersucht, allerdings ohne positives Ergebnis. 

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