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Unterhalt

Es liegt in erster Linie in der Verantwortung der Eltern, für den Unterhalt ihrer Kinder aufzukommen.

Bei einer richterlichen Trennung oder bei einer Scheidung regelt das Zivilgericht auch den Unterhaltsbeitrag für die Kinder. Es ist auch für Genehmigung eines Unterhaltsvertrags zuständig. Bei einer Änderung des Unterhaltsvertrags gibt es zwei Wege: Bei Einigkeit der getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern ist die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) für die Genehmigung des neuen Unterhaltsvertrags zuständig. Bei Uneinigkeit der getrennten oder geschiedenen Eltern entscheidet das Zivilgericht über die Neuregelung des Unterhaltsbetrags.

Bei unverheirateten Eltern entsteht mit Anerkennung der Vaterschaft ein Unterhaltsanspruch des Kindes. Unverheiratete Eltern können einen Unterhaltsvertrag abschliessen. Der Unterhaltsvertrag wird erst dann verbindlich, wenn er von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde genehmigt worden ist. Auch eine Änderung des Unterhaltsvertrags wird erst mit Genehmigung durch die KESB verbindlich. Kommt kein Unterhaltsvertrag zustande, so ernennt die KESB eine Beiständin oder einen Beistand, die oder der das Kind bei der Wahrung seines Unterhaltsanspruches vertritt (Vaterschaft, Beistandschaft).


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