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Allgemeine Bestimmungen

Rechtliche Grundlagen

Rechte und Pflichten der an öffentlichen Pfarrstellen tätigen Pfarrerinnen und Pfarrer richten sich nach Art. 30 des Gesetzes über die bernischen Landeskirchen. Die Anstellung nach kantonalem Personalrecht ist im Personalgesetz und in der Personalverordnung geregelt.

Erläuterungen zu den Erlassen finden Sie auf der Webseite der Finanzdirektion: Wissensdatenbank Personalrecht.

Berufliche Vorsorge / Pensionskasse

Die berufliche Vorsorge ist eine Pflichtversicherung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie versichert die Mitarbeitenden gegen die Risiken Alter, Tod und Invalidität. Dauert der Arbeitseinsatz länger als drei Monate und beträgt der Beschäftigungsgrad über 20 Prozent, ist die Mitgliedschaft bei der Bernischen Pensionskasse (BKP) obligatorisch. Weiterführende Informationen:

Gesetz über die kantonalen Pensionskassen
Webseite der Bernischen Pensionskasse

Ausrichtung von Treueprämie

Kantonale Angestellte haben ab einer Dienstzeit von zehn Jahren und von da an im Fünfjahresrhythmus Anspruch auf eine Treueprämie. Die Treueprämie entspricht einem bezahlten Urlaub von elf Arbeitstagen. Für die Berechnung ist der durchschnittliche Beschäftigungsgrad der letzten fünf Jahre massgebend. Eine ganze oder teilweise Umwandlung in das entsprechende Entgelt kann auf Antrag bewilligt werden. Die genauen Bestimmungen finden sich in Art. 95 – 99 der

Personalverordnung.

Für den Bezug der Treueprämie ist zu beachten:

  1. Anspruchsberechtigte Pfarrerinnen und Pfarrer werden im November von der oder dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten über den Anspruch auf Treueprämie im Folgejahr informiert. Zugleich erhalten sie das Antragsformular zur Bezugsform der Treueprämie (Urlaub oder Entgelt) und das Meldeformular zu den Bezugsdaten des Urlaubs.
  2. Pfarrerinnen und Pfarrer, die den Urlaub ganz oder teilweise beziehen möchten, legen die Bezugsdaten dem Kirchgemeinderat zur Genehmigung vor. Anschliessend sind die Daten der oder dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten schriftlich mitzuteilen.
  3. Der Urlaub darf nicht vor Fälligkeit der Treueprämie bezogen werden. Änderungen über den Beginn und die Dauer des Urlaubs sind schriftlich der oder dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten zu melden.
    4. Der Bezug von Treueprämien-Urlaub im Jahr des Anspruchs ist auf der Abwesenheits- oder Arbeitszeitkontrolle separat auszuweisen. Zu diesem Zwecke enthält die Abwesenheitskontrolle eine besondere Rubrik. Im Jahr der Fälligkeit nicht bezogener Treueprämienurlaub wird auf dem Langzeitkonto gutschrieben.

Abwesenheitskontrolle.

Langzeitkonten

Langzeitkonten ermöglichen, Ansprüche von Ferien und Treueprämien auf ein Langzeitkonto zu übertragen und zu einem späteren Zeitpunkt zusammenhängend zu beziehen. Die Bildung und der Bezug von Langzeitguthaben sind im Reglement für die Bildung von Langzeitkonten für die vom Kanton Bern besoldeten Pfarrpersonen geregelt. Zu beachten ist, dass alle Bezüge bei der oder dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten vorgängig angemeldet werden müssen.

Reglement Bildung von Langzeitkonten (PDF, 21 KB, 3 Seiten)

Hinweis

Auf der Webseite der Finanzdirektion finden Sie weitere Informationen zu den Anstellungsbedingungen des Kantons Bern.


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.jgk.be.ch/jgk/de/index/kirchen/kirchen/anstellungen/alllgemeine_bestimmungen.html