Abstimmung von Siedlung und Verkehr
Der Kanton Bern verfolgt eine abgestimmte Verkehrs- und Siedlungspolitik, die langfristig die natürlichen Ressourcen schont, Mensch und Umwelt vor negativen Auswirkungen schützt, die Mobilitätsgrundbedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft befriedigt und die Eigenwirtschaftlichkeit des Verkehrs und die Kostenwahrheit erhöht.
Die Entwicklung von Wohn- und Arbeitsgebieten wird daher prioritär in zentralen Lagen und gut erschlossenen Gebieten gefördert sowie an Standorten, in denen eine kostengünstige Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr gewährleistet werden kann.
Konkrete Massnahmen dazu sind beispielsweise das •Programm Entwicklungsschwerpunkte (ESP), das •Fahrleistungsmodell sowie die Einzonungsvoraussetzungen hinsichtlich der Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr (Neueinzonungsregeln). Für den Agglomerations-, den Freizeit- sowie den Güterverkehr werden umweltverträgliche Lösungen unter Gewährleistung der nötigen Mobilität gesucht.
Agglomerationsprogramme und RGSK
Die zunehmende Sensibilität für die Probleme des Agglomerationsverkehrs mündete in die vom Kanton Bern unterstützte Erarbeitung von Agglomerationsprogrammen Verkehr + Siedlung, die insbesondere auf eine Abstimmung der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung und damit auch auf einen effizienten Einsatz der knappen finanziellen Mittel im Verkehr abzielen. Sie bilden die Grundlage für die Bundesfinanzierung von Verkehrsinfrastrukturprojekten in den Agglomerationen und werden zur Zeit in die Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepte (RGSK) überführt.
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