Das ESP-Programm ist eines der wichtigsten Projekte zur wirtschaftlichen Attraktivierung des Kantons Bern. Es ist direktionsübergreifend abgestimmt und wird in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden vorangetrieben. ESP ist der Ausdruck der koordinierten Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Raumordnungspolitik.
6. Zwischenbericht zum ESP Programm
Am 22. Oktober 2008 hat der Regierungsrat den 6. Zwischenbericht zum ESP Programm zustimmend zur Kenntnis genommen und das weitere Vorgehen für die nächste Projektphase festgelegt.
Projektziele
Der Kanton Bern will Arbeitsplätze konzentriert an ausgesuchten Standorten ansiedeln und seine wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig gestalten. Zu diesem Zweck hat er 1989 das Programm der wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte (ESP-Programm) gestartet.
Das ESP-Programm zielt darauf ab, zentrale Standorte im Kanton Bern Flächen planerisch so vorzubereiten, dass Betriebe sich möglichst rasch ansiedeln oder bauliche Erweiterungen vornehmen können. Denn auf den schnelllebigen Märkten von heute verfügt jene Region über einen starken Trumpf, die sicherstellen kann, dass Bauvorhaben innerhalb kurzer Zeit verwirklicht werden können. An den ESP-Standorten soll insbesondere Raum für Büroarbeitsplätze, Versorgungseinrichtungen und Freizeitnutzungen bereit gestellt werden. Die eigentlichen Entwicklungsschwerpunkte liegen an Knoten des öffentlichen Verkehrs (Berner S-Bahn) und decken ein grosses Einzugsgebiet für Arbeitskräfte und Kunden ab. Indem Standorte gefördert werden, die verkehrsmässig optimal erschlossen sind, soll der Privatverkehr auf das notwendige Mass beschränkt und die zusätzliche Luftbelastung möglichst tief gehalten werden.
Der Erfolg des ESP-Programms soll durch eine breit getragene Planung abgesichert werden, indem die jeweiligen Standort-Gemeinden, der Kanton, die beteiligten Grundeigentümer und Transportunternehmen gemeinsam die Realisierung vorantreiben und zielgerichtet in der lokalen Projektorganisation arbeiten.
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