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Inventaranordnung durch die Gemeinde

Art. 60 EG ZGB

1 Die Aufnahme eines Inventars wird angeordnet:

  1. wenn ein Erbe zu bevormunden ist oder unter Vormundschaft steht;
  2. wenn ein Erbe dauernd und ohne Vertretung abwesend ist;
  3. wenn einer der Erben dies verlangt;
  4. wenn der Vater oder die Mutter gestorben ist und unmündige Kinder vorhanden sind.

 

Art. 553 ZGB

1 Die Aufnahme eines Inventars wird angeordnet, wenn:

  1. ein minderjähriger Erbe unter Vormunschaft steht oder zu stellen ist;
  2. ein Erbe dauernd und ohne Vertretung abwesend ist;
  3. einer der Erben oder die Erwachsenenschutzbehörde es verlangt;
  4. ein volljähriger Erbe unter umfassender Beistandschaft steht oder unter sie zu stellen ist.

2 Sie erfolgt nach den Vorschriften des kantonalen Rechtes und ist in der Regel binnen zwei Monaten seit dem Tode des Erblassers durchzuführen.

3 Die Aufnahme eines Inventars kann durch die kantonale Gesetzgebung für weitere Fälle vorgeschriben werden. 

 

Art. 490 ZGB 

1  In allen Fällen der Nacherbeneinsetzung hat die zuständige Behörde die Aufnahme eines Inventars anzuordnen.

2 Die Auslieferung der Erbschaft an den Vorerben erfolgt, sofern ihn der Erblasser nicht ausdrücklich von dieser Pflicht befreit hat, nur gegen Sichersteltung, die bei Grundstücken durch Vormerkung der Auslieferungspflicht im Grundbuch geleistet werden kann.

3 Vermag der Vorerbe diese Sicherstellung nicht zu leisten, oder gefährdet er die Anwartschaft des Nacherben, so ist die Erbschaftsverwaltung anzuordnen. 


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