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Ersatzstandort für den TCS-Campingplatz in Gampelen Die raumplanerische Machbarkeit wird geprüft

19. September 2019 – Medienmitteilung

Die vom Kanton als Ersatzstandort für den TCS-Campingplatz in Gampelen angebotenen Parzellen werden planungsrechtlich geprüft. Dies haben der Touring Club der Schweiz, die Standortgemeinde Gampelen und der Kanton als Grundeigentümer vereinbart.

Im Dezember 2017 hat das Verwaltungsgericht verlangt, dass der Regierungsrat prüft, ob der Weiterbetrieb des TCS-Campingplatzes im Schutzgebiet Fanel mit den geltenden Bestimmungen der Naturschutz- und Heimatschutzgesetzgebung vereinbar ist. Aufgrund der Abklärungen ist der Regierungsrat zum Schluss gekommen, dass er das bestehende Baurecht und die Mietverträge für den Platz definitiv nicht verlängern wird. Das Baurecht wird im Jahr 2024 auslaufen.

Kantonseigenes Land als Ersatzstandort

Im Frühling 2018 hat der Regierungsrat mit den Umweltverbänden und dem TCS die Suche nach einer einvernehmlichen Lösung aufgenommen. Ende August 2018 haben die Parteien eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Weiterbetrieb des Campinglatzes bis Ende 2024 regelt. Der Kanton hat dem TCS in der Vereinbarung kantonseigenes Land als Ersatzstandort in Aussicht gestellt. Im Gebiet zwischen Reckholdern und dem Tannenhof verfügt der Kanton über zwei Parzellen. Die beiden Parzellen liegen ausserhalb des Naturschutzgebietes Fanel – teilweise in einer Zone für öffentliche Nutzung und in der Landwirtschaftszone.

TCS ist an einem Ersatzstandort interessiert

Der TCS hat im August 2019 sein grundsätzliches Interesse an einer näheren Prüfung des Ersatzstandortes signalisiert. Auch die Standortgemeinde Gampelen ist grundsätzlich bereit, die planerische Machbarkeit dieses Standorts zu prüfen. Sie wird aufgrund der Projektskizzen des TCS eine Voranfrage beim kantonalen Amt für Gemeinden und Raumordnung einreichen. Mit dieser Voranfrage werden die nötigen Abklärungen bei den zahlreichen betroffenen Fachämtern von Bund und Kanton ausgelöst. Ziel ist, alle Fragen um die Einzonung und die Erschliessung zu klären. Aufgrund der Ergebnisse und unter der Voraussetzung einer Finanzierungslösung mit weiteren Investoren und den beteiligten Gemeinwesen, welche einen kostendeckenden Campingbetrieb mit einem langfristigen Nutzen für die Region erlaubt, wird der TCS entscheiden, ob er die eigentliche Planung des neuen Campingplatzes in Angriff nimmt. Der Entscheid dazu soll 2020 getroffen werden.

Kanton wird das Naturschutzgebiet aufwerten

Der Kanton wird das Gebiet des heutigen Campingplatzes nach dessen Rückbau ab 2026 renaturieren und das Naturschutzgebiet Fanel damit aufwerten. Die bestehende Badestelle und der Steg in den Neuenburger See bleiben bestehen und sind für die Bevölkerung weiterhin zugänglich. Das Gebäude mit den Sanitäranlagen bleibt ebenfalls bestehen und steht den Nutzerinnen und Nutzern der Badestelle zur Verfügung.

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