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Projekt OeHE

Ziel des Projekts "Optimierung der ergänzenden Hilfen zur Erziehung im Kanton Bern" ist die Entwicklung und Ausgestaltung eines einheitlichen, aufeinander abgestimmten Finanzierungs-, Steuerungs- und Aufsichtssystems der ergänzenden Hilfen zur Erziehung im Kanton Bern. Zur Projektumsetzung wurde in einem ersten Schritt eine umfassende Ist-Analyse zur Struktur, Finanzierung und Aufsicht der ergänzenden Hilfen zur Erziehung vorgenommen. Gestützt auf die dabei erkannten Defizite des heutigen zersplitterten und intransparenten Systems wurden Handlungsempfehlungen, Steuerungsstrategien und Grundprinzipien definiert, anhand welchen sich die konkrete Ausgestaltung des neuen Steuerungs-, Finanzierungs- und Aufsichtsmodell orientiert.

Zwischenberichtserstattung zuhanden des Regierungsrats vom 12. August 2015

Am 12. August 2015 hat der Regierungsrat des Kantons Bern vom Zwischenbericht über den Stand der Arbeiten im Projekt „Optimierung der ergänzenden Hilfen zur Erziehung im Kanton Bern“ Kenntnis genommen und die weiteren Vertiefungsarbeiten in Auftrag gegeben.

Gestützt auf den Regierungsratsbeschluss beginnt nun die zweite Projektphase, in der das in den Grundzügen vorgeschlagene Bewilligungs-, Finanzierungs- und Steuerungsmodell entwickelt werden soll, welches im Sinne einer lückenlosen Angebotskette die gesamten Leistungen der ergänzenden Hilfen zur Erziehung umfasst. Die Vertiefungsarbeiten erfolgen in verschiedenen Arbeitspaketen.

Ende 2016 wird dem Regierungsrat ein Schlussbericht samt Normkonzept vorgelegt, welcher Auskunft gibt über die Ergebnisse des Projekts „Optimierung der ergänzenden Hilfen im Kanton Bern“ und im Rahmen eines Normkonzepts Empfehlungen zur weiteren gesetzgeberischen Normierung formuliert.

 

Lancierung des kantonalen Gesamtprojekts am 12. März 2014

Im März 2012 wurde im Grossen Rat die Motion Kneubühler angenommen, die eine Vereinfachung der Organisationsstruktur, insbesondere im Bereich der direktionalen Zuordnung der Aufsicht und des Finanzierungsmodells für die Institutionen der stationären Jugendhilfe fordert.

Für die Umsetzung dieser Forderung hat der Regierungsrat im März 2014 ein Gesamtprojekt lan-ciert und einen Gesamtprojektausschuss mit Vertretungen aus der Justiz-, Gemeinde- und Kir-chendirektion, der Gesundheits- und Fürsorgedirektion, der Erziehungsdirektion, der Polizei- und Militärdirektion sowie der Finanzdirektion ernannt. Das Projekt gliedert sich in drei Teilbereiche:

  • Bestandesaufnahme «ergänzende Hilfen zur Erziehung»
  • Entwicklung eines einheitlichen Finanzierungsmodells
  • Harmonisierung der Aufsicht

Das Kantonale Jugendamt hat einen Leistungsvertrag mit dem Bundesamt für Sozialversicherung unterzeichnet, welches das Projekt in den nächsten drei Jahren finanziell unterstützt. Zielsetzungen der Arbeiten sind möglichst einheitliche Regelungen der Finanzierung und Aufsicht, welche die gesamte Versorgungskette der ambulanten, teilstationären und stationären Angebote der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich der ergänzenden Hilfen einschliesst. Diese Regelungen sollen zu einer formellen und materiellen Rechtsvereinheitlichung führen.


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