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Aufsicht

Das Kantonale Jugendamt (KJA) als Bewilligungs- und Aufsichtsbehörde trägt im Rahmen seiner Tätigkeiten dazu bei, dass die Kinder und Jugendlichen in den unter seiner Aufsicht stehenden Institutionen Voraussetzungen vorfinden, die bestmöglichen Schutz und Förderung garantieren.

Die Aufsicht erstreckt sich in Ergänzung von Art. 19 der eidgenössischen Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege (PAVO) und erfolgt durch sachkundige Fachpersonen, welche die Kinder- und Jugendheime  sooft als nötig, wenigstens aber einmal pro Jahr besuchen. Das KJA hat die Aufgabe, sich in jeder geeigneten Weise, namentlich auch im Gespräch, ein Urteil über das Befinden und die Betreuung der Unmündigen zu bilden. Es wacht darüber, dass die Voraussetzungen für die Erteilung der Bewilligung erfüllt und die damit verbundenen Auflagen und Bedingungen eingehalten werden. Insbesondere werden folgende Voraussetzungen im Rahmen der Aufsicht überprüft:

  • die Betriebsführung;
  • die Betriebseinrichtungen;
  • das Betriebskonzept, das pädagogische Konzept und ggf. Notfallkonzept;
  • den Bestand des Personals;
  • die Anzahl der Kinder und Jugendlichen sowie die Führung des entsprechenden Verzeichnisses;
  • den Befund der baulichen, hygienischen und feuerpolizeilichen Einrichtungen
  • den allgemeinen Eindruck von der Betriebsführung.

Die Aufsicht wird in der Regel durch angemeldete Besuche ausgeübt, kann jedoch auch unangemeldet erfolgen, wenn dies angezeigt ist. Das Ergebnis des jährlichen Jahresrapports sowie die Besuche werden in einem Aufsichtsbericht festgehalten.

Als Bewilligungs- und Aufsichtsbehörde nimmt das KJA zudem aufsichtsrechtliche Hinweise Dritter entgegen.


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