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Meldepflicht der Arbeitnehmenden

Die Arbeitnehmenden sind verpflichtet, Krankheit oder Unfall sowie Veränderungen von Zivilstand oder familiären Verhältnissen sofort schriftlich mitzuteilen.
Ebenso sind Urlaubsgesuche frühzeitig und die Meldekarten für geleistete Militär-, Careteam- Zivilschutz- und Zivildienstleistungen unmittelbar nach erfolgter Dienstleistung einzureichen. Die Abwesenheiten sind zu erfassen: Entweder in der Abwesenheitskontrolle der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion oder in einer eigenen digital oder handschriftlich geführten An- oder Abwesenheitskontrolle.

Der Kanton entschädigt Stellvertretungen für die in Artikel 1 der Stellvertretungsentschädigungsverordnung vom 10. September 2008 genannten Gründe. Alle anderen Stellvertretungskosten gehen zulasten der Kirchgemeinde.

Abwesenheitskontrolle

Ausführungen zu Stellvertretungen und Verweserschaften

Themenübersicht:

Zu den einzelnen Themen finden Sie wichtige Bestimmungen, die Fristen und die einzureichenden Dokumente.

Krankheit - wie gehe ich vor?

  1. Sofort den Kirchgemeinderat verständigen und die ungefähre Absenz  melden zwecks Organisation der Vertretung.
  2. Dauert die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit länger als 5 Tage, ist ein Arztzeugnis, auf dem Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit festgehalten sind, beim Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten einzureichen. (Ohne Arztzeugnis kann keine Stellvertretung vergütet werden.)
    Bis zu einer Arbeitsunfähigkeit von 5 Tagen werden Stellvertretungen akzeptiert. Nach mehr als 5 Tagen nur nach Vorliegen des Artzeugnisses.
  3. Bei längerer voller oder teilweiser krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit ist pro Kalendermonat ein Arztzeugnis einzureichen. Dieses muss immer anfangs Monat vorliegen.
    Ebenso muss der Arzt die volle Arbeitsfähigkeit erneut bestätigen.

Informationen zur Krankentaggeldversicherung

Unfall - wie gehe ich vor?

Vorgehen wie bei Krankheit 1 – 3.

Zusätzlich:

  • Das Unfallmeldeformular umgehend online ausfüllen. (Unfallmeldungen in Papierform können nicht verarbeitet werden.) Den Link zum Online-Formular und Erläuterungen zum Ausfüllen finden Sie auf der Webseite der Finanzdirektion unter folgendem Link:
    Online-Unfallmeldeformular
  • Information des Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten über sämtliche Unfälle. Eine Kopie der „Schadenmeldung UVG, Doppel für den Betrieb“ bzw. eine „Bagatellunfall-Meldung UVG, Doppel für den Betrieb“ ist dem Beauftragen für kirchliche Angelegenheiten zustellen.

 Informationen zur Unfallversicherung 

Militär-, Careteam-, Zivilschutz- oder Zivildienstleistungen

Die Soldmeldekarten sind jeweils sofort nach der Entlassung einzureichen.
Die Entschädigungen aus der gesetzlichen Erwerbsausfallsentschädigung (EO-Entschädigung) stehen dem Kanton zu. Die Personalverordnung regelt in Artikel 72, Abs. 2: «Wird die Abgabe der Meldekarte unterlassen, wird das Gehalt um die dem Kanton entgehende EO-Entschädigung gekürzt.»

Personalverordnung

Weiterbildung und Studienurlaub

Für die Weiterbildung und den Studienurlaub der Pfarrerinnen und Pfarrer der Landeskirchen gelten besondere Bestimmungen, siehe Seite

Weiterbildung und Studienurlaub.

Mutterschaftsurlaub

Bei Geburt eines Kindes haben Mitarbeiterinnen Anspruch auf einen bezahlten Geburtsurlaub von 16 Wochen ab Niederkunft. Der Mutterschaftsurlaub ist frühzeitig anzumelden.

Ferner haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes oder Adoption auf Gesuch hin Anspruch auf unbezahlten Urlaub bis zu sechs Monaten, sofern der ordentliche Dienstbetrieb sichergestellt ist.

Eine Mutterschaft steht bevor - wie gehe ich vor?

  1. Ca. 4 Monate vor errechnetem Geburtstermin Kontaktaufnahme mit dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten. Zusätzlich ist der Kirchgemeinderat zu verständigen, zwecks Organisation der Stellvertretung mit dem Regionalpfarrer.
  2. Gestützt auf Art. 60 der Personalverordnung bestätigt der Beauftragte, dass der 16-wöchige Mutterschaftsurlaub ab Geburt bewilligt wird und stellt das Formular «Anmeldung für eine Mutterschaftsentschädigung» zu
  3. Das Formular «Anmeldung für eine Mutterschaftsentschädigung» ist nach der Geburt umgehend dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten zuzustellen.

Zusätzlicher Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, anschliessend an den Mutterschaftsurlaub einen unbezahlten Urlaub zu beziehen. Vorausgesetzung: Zustimmung des Kirchgemeinderates.

Weitere Informationen zum Geburtsurlaub

Vaterschafts- und Adoptionsurlaub

Gestützt auf Art. 60a der Personalverordnung haben Pfarrer anlässlich der Geburt eines eigenen Kindes Anspruch auf einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von zehn Arbeitstagen entsprechend dem Beschäftigungsgrad. Die Tage können aneinandergereiht oder gestaffelt bezogen werden. Der Vaterschaftsurlaub ist innert sechs Monaten nach der Geburt des Kindes zu beziehen.

Pfarrerinnen und Pfarrer haben Anspruch auf einen bezahlten Urlaub von zehn Arbeitstagen nach bewilligter Aufnahme eines Kindes zur späteren Adoption. Es gelten die gleichen Regelungen wie beim Vaterschaftsurlaub.

Ein Vaterschaftsurlaub steht bevor– wie gehe ich vor?

  1. Ca. vier Monate vor dem errechneten Geburtstermin Kontaktaufnahme des Pfarrers mit der oder dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten und Information des Kirchgemeinderates.
  2. Die Form (aneinandergereiht oder gestaffelt) sowie der konkrete Zeitpunkt des Bezugs der freien Tage sind mit dem Kirchgemeinderat frühzeitig abzusprechen und dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten schriftlich mitzuteilen.
  3. Der oder die Beauftragte für kirchliche Angelegenheiten bestätigt den Bezug des Vaterschaftsurlaubs.

Rechtsgrundlage Vaterschafts- und Adoptionsurlaub

Bezug von Langzeitkonto-Guthaben / Treueprämienurlaub

Der Bezug von Langzeitkonto-Guthaben und von Treueprämienurlaub ist der oder dem Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten vorgängig unter Angabe des Beginns und der Dauer des Urlaubs schriftlich mitzuteilen.

Informationen zu Langzeitkonto und Treueprämie

Bezahlter Kurzurlaub

Zuständig für die Bewilligung von bezahlten Kurzurlauben ist der Kirchgemeinderat. Die Rahmenbedingungen hierfür sind in Art. 156 der Personalverordnung geregelt, s. nachfolgender Link.

Informationen zum bezahlten Kurzurlaub

Unbezahlter Urlaub

Bewilligungsbehörde für den Bezug eines unbezahlten Urlaubs ist der oder die Beauftragte für kirchliche Angelegenheiten im Einvernehmen mit dem Kirchgemeinderat. Gesuche sind mit der Bewilligung des Kirchgemeinderates bis spätestens drei Monate vor dem beabsichtigen Urlaubsbeginn einzureichen.

Bei Bezug von unbezahltem Urlaub von mehr als einem Monat ist die Frage der Fortführung des Versicherungsschutzes rechtzeitig mit dem oder der Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten zu klären.

Informationen zum unbezahlten Urlaub

Nebenbeschäftigungen

Die Ausübung einer Nebenbeschäftigung richtet sich nach den Bestimmungen von Artikel 253 des Personalgesetzes und der Artikel 203 – 206 der Personalverordnung. Die Mitarbeitenden sind verpflichtet, dem Kirchgemeinderat alle entschädigten Nebenbeschäftigungen zu melden. Eine Bewilligung des Kirchgemeinderates ist erforderlich, sofern Arbeitszeit beansprucht wird. Bei Teilzeitarbeit sind bezahlte Tätigkeiten in der Freizeit möglich, sofern sie nicht in Konkurrenz zum pfarramtlichen Auftrag stehen.

Führen Sie neu eine bewilligungspflichtige Nebenbeschäftigung aus, wenden Sie sich bitte an den Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten.

Ausführungen zu Nebenbeschäftigungen

Öffentliche Ämter

Gestützt auf Art. 52 des Personalgesetzes und die Artikel 199 – 202 der Personalverordnung können Mitarbeitende öffentliche Ämter im Umfang von maximal 15 Arbeitstagen pro Jahr ausüben.

Führen Sie neu ein öffentliches Amt aus und möchten dafür bezahlten Urlaub beantragen, so ist das Formular «Meldung von ausserdienstlichen Tätigkeiten» auszufüllen. Bitte wenden Sie sich an den Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten.

Informationen zur Ausübung von öffentlichen Ämtern

Änderung des Zivilstandes oder der familiären Verhältnisse

Folgende Dokumente sind beim Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten einzureichen:

  • Verheiratung: Kopie des Ehescheins oder Auszug aus dem
    Familienbüchlein,
  • Geburt eines Kindes: Formular «Sozialzulagen – Antrags- und Mutationsformular» (bitte beim Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten, Tel. 031 633 47 17 anfordern),
  • Scheidung: Scheidungsurteil und Scheidungskonvention,
  • Todesfall: die amtliche Todesfallbescheinigung.

Weitere Informationen

 


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