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Koordination Störfallvorsorge in der Raumplanung

Die Verwendung, die Lagerung und der Transport von Treibstoffen, Brennstoffen, chemischen Grundstoffen oder Zubereitungen sowie gefährliche Organismen sind mit Risiken verbunden. Dabei eintretende ausserordentliche Ereignisse, welche erhebliche Einwirkungen auf die Bevölkerung und die Umwelt haben können, werden als Störfälle bezeichnet.

Aufgrund des Paradigmenwechsels in der Raumplanung und der damit einhergehenden Siedlungsentwicklung nach Innen wird die Beachtung der Störfallvorsorge zukünftig an Bedeutung gewinnen. Der Einbezug von Störfallrisiken in die Raumplanung ergibt sich aus dem Planungsgrundsatz von Art. 3 Abs. 3 Bst. b RPG, wonach Wohngebiete vor schädlichen oder lästigen Einwirkungen möglichst verschont werden sollen. Darüber hinaus schreibt auch Art. 11a StFV vor, dass die Kantone die Störfallvorsorge in der Richt- und Nutzungsplanung berücksichtigen müssen.

Gemeinsam mit dem Kantonalen Laboratorium (KL) wurde die vorliegende Arbeitshilfe
Koordination Störfallvorsorge in der Raumplanung (PDF, 3 MB, 23 Seiten)“ erarbeitet. In der Arbeitshilfe wird aufgezeigt, wie die Thematik bei Richt- und Nutzungsplanungen bereits frühzeitig im Planungsprozess bearbeitet und allfällige Problemstellungen gelöst werden können.

Hinweis

Die Konsultationsbereichskarte Störfallverordnung wurde vom KL überarbeitet. Aus Datenschutzgründen ist die Veröffentlichung im Geoportal erst nach der Revision der kantonalen Geoinformationsverordnung (KGeolV), voraussichtlich Anfang 2019, möglich.

In der Zwischenzeit können Planungsbehörden bzw. deren beauftragte Planer beim Kantonalen Laboratorium einen Zugang beantragen: info.usi.kl@gef.be.ch.


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