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Raumordnungsstrategie für eine nachhaltige Wirtschaft

Kantonale Entwicklungsschwerpunkte (ESP)

Arbeitsplätze konzentriert an ausgesuchten Standorten ansiedeln: Dies ist das Ziel des Programms der wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte (ESP Programm), das der Kanton Bern vor 25 Jahren gestartet hat. Der Kanton gestaltet damit nicht nur seine wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig. Er trägt auch – durch die gezielte Entwicklung am richtigen Ort – zum Erhalt der hohen Lebensqualität bei.


Seit der Geburt des ESP Programms im Jahr 1989 stellt der Kanton Bern der Wirtschaft attraktive Flächen bereit. Diese liegen in so genannten Entwicklungsschwerpunkten ESP und sind für Angestellte, Kunden und Geschäftspartner optimal zu erreichen. Dieses Angebot zieht neue Betriebe an und schafft damit neue Arbeitsplätze.

Logo Entwicklungsschwerpunkte

Bild vergrössern Das ESP-Logo

In Zeiten des knappen Raums und der knappen Finanzen ist es unerlässlich, Raumordnungs-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Umweltpolitik aufeinander abzustimmen. Als Kernelement einer koordinierten Strategie ist das ESP Programm erfolgreich. Es erlaubt einen gezielten nachhaltigen Einsatz der Ressourcen.

 

Das ESP Programm ist ein Teil der Wirtschaftsstrategie des Kantons Bern und ein wesentlicher Eckpfeiler seiner räumlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Die ESP-Standorte sind im Richtplan Kanton Bern (PDF, 132 KB, 4 Seiten) verbindlich festgehalten.

Struktur des kantonalen ESP-Programms

Das ESP-Programm besteht aus wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkten (ESP) und strategische Arbeitszonen (SAZ).
Im Kanton Bern gibt es momentan etwas über 40 ESP-Standorte. 23 von ihnen werden aktiv bewirtschaftet (siehe Karte Kantonales Programm der wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte (PDF, 3 MB, 1 Seite)). Es wird zwischen „Entwicklungsschwerpunkten Dienstleistungen (ESP-D)“ und „Entwicklungsschwerpunkten Arbeiten (ESP-A)“ unterschieden. ESP-Dienstleistungen liegen an Knoten des öffentlichen Verkehrs und sollen Raum für Büroarbeitsplätze, Versorgungseinrichtungen und Freizeitnutzungen bereitstellen. ESP-Arbeiten sind für industrielle und gewerbliche Nutzungen vorgesehen. Diese Standorte liegen in der Nähe von Autobahnanschlüssen.
 

Biel Bözingenfeld

Bild vergrössern Biel Bözingenfeld

Seit 2012 besteht zudem das Label „ESP Premium-Standort“. Premium-Standorte sind Entwicklungsschwerpunkte, die einen besonders hohen Koordinationsbedarf erfordern, langfristig von höchstem kantonalen Interesse sind sowie ein hohes Engagement der Standortgemeinde aufweisen. Gegenwärtig gibt es vier Premium-Standorte: ESP Bern Wankdorf, ESP Bern Ausserholligen, ESP Biel Bözingenfeld sowie ESP Thun Nord.

Im Kanton Bern werden SAZ seit 1998 als flankeriendes Projekt zum Programm der wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte ausgeschieden und bewirtschaftet. Das Ziel ist es an verschiedenen Standorten im Kanton Bern grössere zusammenhängene Flächen planerisch soweit bereitzustellen, dass diese bei Bedarf innerhalb von wenigen Monaten baureif sind. Erfahrungen zeigen, dass die rasche unproblematische Verfügbarkeit eines Grundstücks eine wichtige Voraussetzung für den Standortentscheid eines Unternehmens darstellt.


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.jgk.be.ch/jgk/de/index/raumplanung/raumplanung/kantonale_raumplanung/entwicklungsschwerpunkte.html