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Kompakter Siedlungskörper / Fruchtfolgeflächen

Für die Schaffung von kompakten Siedlungen kann unter bestimmten Voraussetzungen die Beanspruchung von Fruchtfolgeflächen in Betracht gezogen werden. Kompakte Siedlungen sind ein Ziel der Raumplanung, das in der Raumplanungsverordnung des Bundes und in der Bauverordnung des Kantons Bern konkretisiert wird. Für die Beanspruchung von Fruchtfolgeflächen stellt die Schaffung von kompakten Siedlungen ein wichtiges kantonales Ziel dar. Als ein auch aus Sicht des Kantons wichtiges Ziel im Sinn von Art. 30 Abs. 1bis Bst. a RPV gilt namentlich die qualitätsvolle Siedlungsentwicklung innerhalb des Siedlungsgebiets, insbesondere das Schaffen eines kompakten Siedlungskörpers und das Auffüllen von Baulücken, sowie die massvolle Erweiterung von lokalen Arbeitszonen für bestehende Betriebe (Art. 11f Abs. 1 Bst. d BauV).

Auch wenn die Schaffung kompakter Siedlungen ein wichtiges kantonales Ziel ist, gilt nicht per se jede Massnahme für eine kompaktere Ausgestaltung des Siedlungsgebietes als wichtiges kantonales Ziel im Sinn von Art. 30 Abs. 1bis RPV bzw. Art. 11f BauV. Die Einzonung von Fruchtfolgeflächen setzt zusätzlich den Nachweis der qualitätsvollen Siedlungsentwicklung im Rahmen einer raumplanerischen Interessenabwägung voraus.

Das Merkblatt «Kompakter Siedlungskörper und Fruchtfolgeflächen» (PDF, 147 KB, 4 Seiten) konkretisiert die Bestimmung der Bauverordnung und nennt die weiteren Einzonungsvoraussetzungen.
 


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https://www.jgk.be.ch/jgk/de/index/raumplanung/raumplanung/kantonale_raumplanung/landschaft_oekologie/kompakter-siedlungskoerper-und-fruchtfolgeflaechen.html