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Siedlungsentwicklung nach innen (SEin)

Die Siedlungsentwicklung nach innen (SEin) ist ein wichtiges Ziel der Raumplanung, auch im Kanton Bern. Schlecht genutzte Bauzonen, Baulücken und Siedlungsbrachen sollen überbaut, resp. optimaler genutzt werden, bevor neues Bauland erschlossen oder gar neu eingezont wird. Städte und Dörfer sollen nicht mehr an ihren Rändern weiterwachsen, sondern sich innerhalb des bestehenden Siedlungsgebietes weiterentwickeln. Dadurch können die Zersiedelung gebremst und das Kulturland und die Landschaft geschont werden.

 
Bereits im Raumplanungsbericht an den Grossen Rat im Jahr 2010 hat der Regierungsrat die Lenkung der Siedlungsentwicklung an zentrale, gut erschlossene Lagen und die Verdichtung nach innen als grosse Herausforderung identifiziert. Auch im Bericht 2014 nehmen die konzentrierte Siedlungsentwicklung und damit der Schutz des Kulturlandes eine zentrale Bedeutung ein. Das Anliegen, die Zersiedelung zu bremsen, wird auch durch die Bevölkerung getragen: Im März 2013 hat das Schweizer Stimmvolk mit grosser Mehrheit die Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) angenommen. Im Kanton Bern betrug die Zustimmung 66.8 Prozent.


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