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Warum braucht es Siedlungsentwicklung nach innen?

Eine der grössten Qualitäten der Schweiz ist ihre vielfältige Landschaft. Selbst in jeder grösseren Schweizer Stadt ist man in kürzester Zeit im Grünen. Doch das Kulturland und die Landschaft stehen je länger je mehr unter Druck. Die Siedlungsfläche des Kantons Bern – das heisst, die verbaute Fläche – ist in den Jahren zwischen 1993 und 2005 gemäss der Arealstatistik des Bundes um rund 3‘000 ha gewachsen. Das ist zwar weniger als im schweizerischen Durchschnitt, entspricht jedoch immer noch einer Fläche von einem Fussballfeld pro Tag (ca. 7‘000m2).

Siedlungsentwicklung nach innen, Herbligen, Überbauung Mühleareal

Bild vergrössern Herbligen, Überbauung Mühleareal (Bild: Aebi & Vincent Architekten SIA AG | Architectes SIA SA Adrian Scheidegger & Thomas Telley)

Durch die Entwicklung der Siedlung nach innen soll diesem Trend entgegengewirkt werden. Das Kulturland soll geschont und die Zersiedelung gestoppt werden. Aber auch Erholungsräume und die Natur sollen intakt bleiben. Nur so kann die hohe Lebensqualität im Kanton Bern für die nächsten Generationen erhalten bleiben.
Dass im Zuge der Innenentwicklung nicht jedes letzte Stück noch freie Land innerhalb einer Siedlung überbaut werden darf, steht deshalb ausser Diskussion: Qualitätsvolle Siedlungsentwicklung nach innen drückt sich unter anderem durch eine sorgfältig geplante Frei- und Grünraumgestaltung im Siedlungsgebiet aus.


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